Über mich

Kat­ja von Eysmondt

Schön, dass Sie bei den poten­zi­el­len Quer­ein­stei­gern gelan­det sind. Jetzt kön­nen Sie mich und mei­ne Etap­pen als lei­den­schaft­li­che Quer­ein­stei­ge­rin ein biss­chen näher ken­nen ler­nen. Sie haben Fra­gen? Dann freue ich mich, die­se per E-Mail oder tele­fo­nisch beant­wor­ten zu dür­fen. Oder per­sön­lich bei mei­nen Ver­an­stal­tun­gen.

Mei­ne 6 Etap­pen

1

Aus­bil­dung zur Spe­di­ti­ons­kauf­frau und Flug­be­glei­te­rin bei der Luft­han­sa

Auch ich bin ein Quer­ein­stei­ger. Nach mei­nem inne­ren Gefühl zähl­te ich zu den Suchen­den, doch auch ich leb­te – geprägt von mei­nen Eltern und den äuße­ren Umstän­den – zuerst nach dem Glau­bens­satz „Lern erst ein­mal was Anstän­di­ges“. Dar­um mach­te ich eine Aus­bil­dung zur Spe­di­ti­ons­kauf­frau, was mich aber nicht lan­ge fest­hielt.

Als Flug­be­glei­te­rin der Luft­han­sa reis­te ich auch ohne „anstän­di­ge Aus­bil­dung“ durch die Welt und folg­te sie­ben Jah­re lang dem inne­ren Gefühl.

Damals wur­de ich zur Quer­ein­stei­ge­rin.

2

Mut­ter in einer Fern­be­zie­hung

Ende der 1990er Jah­re, als die Bran­che kri­sel­te, kün­dig­te ich und stell­te mich einer neu­en Auf­ga­be, indem ich Mut­ter wur­de.

Auch hier mach­ten mir die Umstän­de das Leben nicht leicht:
Mit mei­nem Part­ner leb­te ich in einer Fern­be­zie­hung und tausch­te so – allein mit einem Säug­ling – das bun­te Rei­se­le­ben der Flug­be­glei­te­rin gegen Baby­brei und All­tags­trott. Es fühl­te sich nach Frei­heits­ent­zug an, doch Auf­ge­ben war kei­ne Opti­on.

3

Mini­jobs und Selbst­stän­dig­keit

Der nächs­te Quer­ein­stieg, Mini­jobs in der Mode­bran­che, half mir, mich wie­der am rich­ti­gen Platz zu füh­len.

Danach ver­teil­ten sich immer mehr die Rol­len: Mein Part­ner mach­te wei­ter Kar­rie­re, ich blieb zu Hau­se bei unse­ren bei­den Kin­dern. Die äuße­ren Umstän­de fühl­ten sich lan­ge rich­tig an, bis der Wunsch nach einer neu­en Auf­ga­be wuchs, die wie­der mit einem Quer­ein­stieg und mit Ler­nen zu tun hat­te:

Die Selbst­stän­dig­keit mit einer Sprach­schu­le für Kin­der. Inter­ne Schu­lun­gen und mei­ne bis dahin geleb­ten Erfah­run­gen in der eng­li­schen Spra­che und als zwei­fa­che Mut­ter ermu­tig­ten mich zu die­sem Schritt. Die inne­ren und äuße­ren Umstän­de fühl­ten sich gut an, obwohl ich trotz Ehe ziem­lich allein in der Orga­ni­sa­ti­on zwi­schen Beruf und Fami­lie war.

Übri­gens ein Zustand, den mir heu­te immer noch vie­le jun­ge Kun­din­nen schil­dern, wenn sie zu mir in die Bera­tung kom­men.

4

Der Weg zur Sach­buch­au­torin

Was mich in die­sen ein­zel­nen Schrit­ten zum Quer­ein­stieg immer trug, war ein tie­fes Gefühl von „Da geht noch mehr“ und „Ich schaf­fe es, Neu­es zu ler­nen“. Dadurch und durch die immer wie­der durch­leb­ten Pha­sen der Fern­be­zie­hung kam es zum nächs­ten Sprung: Der Arbeit als Sach­buch­au­torin.

Die­ser Pro­zess war mit der längs­te in mei­ner Vita. Zunächst als Tage­buch ange­dacht, habe ich – zu der Zeit in einer Fern­be­zie­hung auf zwei Kon­ti­nen­ten lebend – alles Erleb­te auf­ge­schrie­ben, bis mir der Gedan­ke kam, dass es ande­ren hel­fen könn­te, unse­re Geschich­te auf­zu­schrei­ben und zu ver­öf­fent­li­chen: Wie lebt man als Fami­lie in einer Fern­be­zie­hung? Hier wur­de mir zum ers­ten Mal rich­tig bewusst, wie schwer es sein kann, einen Quer­ein­stieg zu wagen.

Ich schrieb 80 Bewer­bun­gen an Ver­la­ge, bekam 6 schrift­li­che Absa­gen (zwei davon sehr freund­lich), vom Rest hör­te ich nie etwas. Auf­ge­ben war auch hier kei­ne Opti­on, obwohl mein Opti­mis­mus und mein Durch­hal­te­ver­mö­gen schon sehr gelit­ten hat­ten. Schliess­lich mach­te mir ein Ver­lag das Ange­bot, mein Buch „Du, Schatz…“ Erfolg­reich eine Fern­be­zie­hung füh­ren“ zu ver­öf­fent­li­chen, wenn ich noch einen Exper­ten über Fern­be­zie­hun­gen dazu neh­me.

Ich zöger­te kei­ne Sekun­de. Wenn dies die Tür sein soll­te, die zur Ver­öf­fent­li­chung mei­nes Buches not­wen­dig war, dann wür­de ich einen Exper­ten fin­den.

5

Life Coach

Kein hal­bes Jahr spä­ter war mein Buch „Du, Schatz…“ Erfolg­reich eine Fern­be­zie­hung füh­ren“ ver­öf­fent­licht. Zeit, etwas Neu­es zu star­ten. Rüst­zeug bei der Unter­stüt­zung von Men­schen, die sich durch inne­re Kon­flik­te oder auf­grund äuße­re Umstän­de neu erfin­den woll­ten, muss­te her. Nichts The­ra­peu­ti­sches, eher etwas, womit man direkt los­le­gen kann.

Ich woll­te Start­hil­fe für die ande­ren sein, damit sie ihre Vor­stel­lun­gen von einem erfüll­ten Leben umset­zen konn­ten, so wie ich es bis dahin getan hat­te. Schließ­lich absol­vier­te ich 2012 eine Aus­bildung zum zer­ti­fi­zier­ten Life Coach an der renom­mier­ten Dr. Bock Coa­ching Aka­de­mie in Ber­lin.

Wäh­rend die­ser Aus­bil­dung muss­te ich aber erst ein­mal mit ein paar eige­nen Hin­der­nis­sen auf­räu­men. Ken­nen sie den Spruch „Da läuft mir die Gal­le über“? Das ist bei mir tat­säch­lich pas­siert: 30 klei­ne nick­li­ge Stei­ne lagen dort und mach­ten mir das Leben schwer.

Inzwi­schen weiß ich, dass für jeden ein­zel­nen Stein ein nicht aus­ge­spro­che­ner Wunsch, ein unter­drück­tes Bedürf­nis, ein fal­scher Wert stand. Alle häuf­ten sich so lan­ge an, bis mir die Gal­le wahr­haf­tig über­lief. Inzwi­schen habe ich vie­le eige­ne The­men auf­ge­löst und ver­stan­den, dass wirk­li­che Zufrie­den­heit nur durch eine tie­fe inner­li­che Über­zeu­gung wach­sen kann. Und die­se Erkennt­nis möch­te ich gern tei­len.

6

Der Weg zur Roman­au­torin

Als lei­den­schaft­li­che Quer­ein­stei­ge­rin wage ich sehr gern Neu­an­fän­ge. Klar gibt es auf dem Weg dahin immer wie­der Zwei­fel und Hin­der­nis­se, die es mir schwer machen. Doch wenn ich die­se eine Sache wirk­lich errei­chen will, fin­de ich Lösun­gen auf dem Weg zum Ziel. Wie bei mei­nem gera­de erschie­ne­nen Debüt­ro­man „Wenn du mich ver­lässt, darf ich dann mit­kom­men?“.

Nach mei­nem Sach­buch hat­te ich die­ses Gefühl – vom Schrei­ben will ich mehr. Was mir fehl­te war das Hand­werk einer Schrift­stel­le­rin. Also habe ich recher­chiert und bin auf die Text­ma­nu­fak­tur auf­merk­sam gewor­den. Ein Fern­stu­di­um mach­te es mir leicht, neben mei­ner Arbeit als Coach für Quer­ein­stei­ger, von Zuhau­se mit dem Schrei­ben anzu­fan­gen. Das war mein ers­ter Schritt.

Nach acht­zehn Mona­ten Stu­di­um war das Buch­pro­jekt noch lan­ge nicht fer­tig, geschwei­ge denn das ich es zu die­sem Zeit­punkt einem Ver­lag hät­te zei­gen kön­nen. Also brauch­te ich wei­ter Beglei­tung durch eine Lek­to­rin und habe mich durch Besu­che von wei­te­ren Schreib-Semi­na­ren mit der Buch­welt ver­netzt. Im Juni 2019 ist mein Debüt­ro­man erschie­nen, und ich bin so glück­lich dar­über, nie­mals auf­ge­ge­ben zu haben und mein Ziel Roman­au­torin in einem gro­ßen Publi­kums­ver­lag zu wer­den, erreicht zu haben.

Und Sie kön­nen das auch schaf­fen. Dabei hel­fe ich sehr gern.

Schrei­ben Sie mir oder rufen Sie mich an. Bei unse­rem ers­ten Kon­takt kann ich sehr schnell her­aus­fin­den, ob und wie ich Ihnen hel­fen kann.

Ich freue mich auf Sie und mehr über Ihren geplan­ten Neu­an­fang zu erfah­ren.